Review

Mild amüsante Romcom, der seine Funktion als Date – Film mittelprächtig absolviert, dann auch nicht weiter im Gedächtnis bleibt, seine Zweitverwertung als Geschenk zum Halbjahrestag in 6 Monaten allerdings eingeplant werden sollte.
Getreu der Herkunft seiner Stars Will Smith [ FRESH PRINCE OF BEL AIR ] und Kevin James [ KING OF QUEENS ] schaut der Film auch eher wie eine Sitcom statt einem Kinofilm aus, man spürt auch direkt die Arbeit mit 3 Kameras. Die Witze sind dementsprechend altbewährt und zünden irgendwie trotzdem, kommen allerdings über ein sanftes Lächeln nicht hinaus. Smith ist immer am schlechtesten, wenn er jemand anderen als sich selbst spielt, dementsprechend geht hierbei alles schief, wenn er chargieren oder plötzlich unbeholfen agieren muss. James bekommt als Sidekick bis auf einen souveränen Spruch [ „Sie sind Fans der Knick’s ?“ „Nur wenn sie gut sind“ ] nur halbgare Szenen auf den fülligen Leib geschrieben und ist so gar nicht der treffsichere Pointenlieferant, aber natürlich trotzdem herzig.
Bei Eva Mendes selbst funktioniert die Eisschrank – Attitüde ganz gut, wichtiger für das ungefähr in 75% Frauen/25 % Männer aufgeteilte Publikum ist aber sicherlich die Frage, wie die Frau in ihre Kleider rein- und rauskommt, ohne diese kaputt zu machen.
Der Rest des Castes besteht aus der üblichen Beilage väterlicher Arbeitgeber, schwuler Kollege und Freundin mit entgegen gesetzt polarisierenden Eigenschaften, alles beim alten und genauso interessant.
In Sachen Liebe wird nichts Neues gesagt, kein Wunder, hört er ja auch an der Haustür auf. Zwischen beiden Paaren knistert es im Übrigen auch so rein gar nicht, letztlich wird das Schema „Mann baggert und Frau gibt ihr ok oder nicht“ eingehalten, die einzig aktive weibliche Person im Film wird regelmäßig verarscht.
Als Fazit lässt sich dann wohl sagen: Passt schon, aber hätte lieber die Bronson Box 2 Stockwerke tiefer mitgenommen.

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