"Cheerleader Camp" ist ein typischer 08/15 Teenie Slasher. Es ist ganz offensichtlich das sich der Film bei "Friday the 13th" bedient hat. Das Ganze spielt in einem Camp (fehlt nur noch das Schild auf dem 'Camp Crystal Lake' steht) und ein Irrer macht Jagd auf ein paar Teenager. Diesmal ist es nur nicht Jason Vorhees der alle killt und es sind keine Jugendliche die Urlaub machen sondern ein paar Cheerleaderinnen.
"Cheerleader Camp" ist vollgestopft mit den typischen Klischees des Slasherfilms: Ein Haufen verblödeter Teenager, ein paar junge Typen die nur Sex im Kopf und nichts besseres zu tun haben als sich hinter einem Busch verstecken wo sie freien Blick auf den Strand und die Girls die sich ohne Oberteil sonnen haben...
"Cheerleader Camp" ist relativ unblutig. Der sehr geile Titel "Bloody Poms Poms" passt nur bedingt zum Film. Es gibt nur wenige Morde, diese sind jedoch allesamt recht blutig. Voraussetzung ist natürlich das man sich die ungeschnittene Fassung ansieht.
Nichtsdestotrotz kann "Cheerleader Camp" aufgrund einiger lustiger Szenen unterhalten. Man nehme nur die Stelle als Timmy seine Hose runterzieht, dann in der Scheibe des Wagens stecken bleibt und Diddy volle Dröhnung ins Gesicht furzt. Der dicke Timmy trägt einen Großteil zum Unterhaltungswert bei. Ohne ihn wäre der Film sicher total langweilig, so ist er immerhin einbisschen unterhaltsam.
Das Regiedebüt von John Quinn ist kein besonders toller Film, aber auch keine komplette Katastrophe. "Cheerleader Camp" ist noch genießbar. Er kann immerhin mit ein paar lustigen Szenen und ein vielen hübschen Mädels aufwarten. Ansonsten ist der Film nur ein stinknormaler 80er Jahre Slasher.