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In "Bloody Pompoms" geht es um einen im Wald stattfindenden Cheerleader-Wettbewerb, auf dessen Teilnehmer es ein irrer Killer abgesehen hat. Was direkt auffällt, ist, dass der Streifen sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen scheint. Nach dem ersten Todesfall, welcher als Selbstmord abgetan wird, geht es nämlich erstmal seeeehr stark in Richtung Teenie-Klamotte, so dass man sich teilweise schon fragt, ob man nicht lieber "Girls United" eingelegt hätte. Während der ersten Stunde dominieren dümmliche Gags, skurrile Charaktere (der fette Kerl, die überdrehte Seminarleiterin, der völlig bekloppte Hausmeister) sowie massig T&As die Szenerie. Die oftmals nackerten Mädels sind wirklich recht ansehnlich und vermögen den Zuschauer einigermaßen bei der Stange zu halten, wohingegen der "Humor" erst nach ausgiebigem Biergenuss erträglich wird. Erst als der Wettbewerb vorbei ist, geht es mit der Camp-Slasher-Action los, welche jedoch gar nicht mal so schlecht ausfällt. Spannung ist zwar, wie bei derartigen Produktionen üblich, kaum vorhanden, aber dafür sind einige blutige Szenen enthalten, die den Vergleich mit Vorbildern a la "Freitag, der 13.te" oder "Brennende Rache" nicht zu scheuen brauchen. Zudem ist das zynische, schwarzhumorige Ende ein echter Knaller und kann den Gesamteindruck doch noch um einiges verbessern. Fazit: Wer sowohl auf Schlitzerfilme als auch auf Klamauk steht, ist hier gut aufgehoben. Für "normale" Horror-Fans hingegen nur bedingt empfehlenswert.

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