Kirsty hat die Vorfälle im Haus ihres Vaters überlebt und wurde in ein Sanatorium, welches unter der Leitung von Doktor Channard steht eingeliefert. Die Polizei hält Kirsty für verrückt, aber Doktor Channard steht dem Tor zur Hölle wesentlich näher als man denkt.
Tony Randals Hellraiser-Fortsetzung steht dem Vorgänger um Nichts nach. „Hellbound“ setzt kurz nach dem Ende von „Hellraiser“ ein und nimmt volle Fahrt in Richtung andere Welten auf. Das die Effekte auch hier nicht zu kurz kommen sollte in Anbetracht des Erstlings klar sein. Im Prinzip legt „Hellbound“ im Bereich Special-Effects noch eine Schüppe drauf.
Die Atmosphäre weiß sehr zu gefallen und der Zuschauer sollte sich innerhalb „Hellbound“ schnell zu Hause fühlen. Das die deutsche Synchro zum Ende des Films, Channard immer mehr zu einem Clown verkommen lässt sollte man großzügig übersehen. Scheinbar ist der Trend zum Krüger Elm Street Clown innerhalb der deutschen Synchronstudios nicht ganz ausbremsbar gewesen. Belassen wir es demnach dabei.
Fazit: Eine sehr gute Fortsetzung des Erstlings und Meilenstein des modernen Horrorkinos. Leider ging es mit der Hellraiser-Reihe anschließen bergab oder böse gesagt, sie wurde mit Hellraiser 4 zu Grabe getragen.
Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht… oder wie war das noch mal?