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Tanz der Totenköpfe ist mal wieder ein good old fashioned Haunted House Grusler. Vier medial begabte Menschen( naja eigentlich sinds nur drei , einer von ihnen hat sein Weibi mit im Schlepptau) erhalten den Auftrag, ein verwunschenes Haus von seinem bösen Einfluß zu befreien. Mit von der Partie sind der Physiker Barrett nebst Frauchen, das psychische Medium Florence, sowie das physische Medium Fisher. Dieser Fisher ist auch der einzige, der eine frühere Expedition in das Haus ohne Todesfolge oder irreparable geistige Totalschäden überlebt hat.
Im Laufe des Films erleben die vier Psychospezies das komplette Einmaleins des Geisterhausaktivitäten, Gegenstände fliegen durch die Luft, Türen gehen auf und zu, geheimnisvolle Stimmen etc.. TDT vermag es hierbei geschickt die bedrohliche Stimmung des Hauses sukzessive zu steigern und die Konflikte innerhalb der Gruppe durch wachsendes Mißtrauen untereinander in eine bedrohliche Atmosphäre zu verwandeln. Besonders zu gefallen weiß die Kameraarbeit, sowohl das neblige Äußere des alten Herrenhauses, als auch im Inneren mit zahlreichen POV Shots, es werden stets klasse Bilder geliefert. Die Schauspieler leisten ebenfalls gute Arbeit, was aber auch nicht verwunderlich ist, da zumindest beide männlichen Hauptdarsteller durch eine Hauptrolle als Gegenspieler von Inspector Columbo quasi geadelt wurden.
Natürlich gibts auch wieder einige Sachen zu bemängeln, der Tricktechnik und den Dialogen ist das 73er Baujahr anzumerken. Apropos Dialoge, teilweise werfen die Protagonisten dermaßen mit fachchinesisch um sich, das sogar das gefürchtete Technikgesabbel von Star Trek Voyager kaum mithalten kann.

Insgesamt aber ein gutes Gruslermovie ohne große Gewaltszenen. Wirkt heutzutage etwas altbacken, aber welchem Film aus dieser Zeit geht das nicht so. Wen das nicht abschrickt, der kann einen sehr atmosphärisch dichten unplakativen Maniac Mansion Gänsehäutler erleben

7/10

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