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Vampire entstehen, indem Menschen von Engeln gebissen werden und sich anschließend in Kokons verpuppen, wer hätte es gedacht. Dieser Amateurfilm versucht wenigstens mal, ganz eigene Wege zu gehen und nicht tumb von zig Vorbildern abzukupfern. Die Blutsauger sind hier nur Bauern in einem Schachspiel zw. Gut und Böse und das Vampirsein wird als wahrer (Blut-) Rausch beschrieben. Der um Atmosphäre bemühte Splatterstreifen wartet außerdem (für seine Größenordnung ungewöhnlich) mit Autoverschrottungen, guten Monstermasken und phantasievollen Duellen auf. Nur die "Flugszenen" (?) und die Schauspieler können da nicht mithalten, insbesondere der speckige Typ mit blonder Mähne nicht, der ausschaut wie ein junger Meat Loaf. Hierzulande würden bei Gangstern und Gore wohl Rap zu hören sein, in den USA aber sind es Death Metal und das inflationär gebrauchte F-Wort.

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