Review

Hab' mich mal wieder an einen Asia-Grusler gewagt - diesmal aus Thailand - dessen Plot recht klassisch gestrickt ist. Ein Pärchen wird in einen Autounfall verwickelt. Das auf mysteriöse Weise verschwundene Opfer schmuggelt sich seitdem mit Vorliebe auf Photographien zurück...
Asia-Grusler sind eine launige Sache. Entweder sie packen einen erbarmungslos oder langweilen einfach nur, der Ausschuss ist verglichen mit dem kalkulierten Reissbrett-Horror aus Hollywood recht hoch - auch weil viel Schrott im Zuge des Nippon-Hypes hierzulande veröffentlicht wird - aber dafür sind diese aus Budget-Gründen fast immer einfallsreicher als die Ami-Sachen inszeniert.
Also ist "Shutter" ebenso ein sehr hübsches Beispiel, wie man wenigen Mitteln und ohne einer nervend plakativen "BUH!"-Geräuschkulisse eine Gänsehaut zaubert. Der Film zeckt da zwar nicht ganz so wie ein "Ju-On", aber für ein paar beklemmende Gefühle reichts dann doch noch vortrefflich.
Wirklich sehenswert macht den Film die nette "Pointe" am Schluß. Ich find' die jetzt nicht ganz so spektakulär wie die "Splatting Image", auch weil sie für den westlichen Zuschauer vielleicht etwas sehr spirituell wirkt, aber es gibt ein deutsches Sprichwort, dass den Film und sein Finale trotzdem noch sehr schön und passend bildlich umschreibt. Den Spruch erspar' ich mir natürlich - möge der interessierte Leser selbst dahinter kommen, er wird es nicht bereuen.

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