Review

Wie schon bei der Review zu Voyage of the Rock Aliens möchte ich bei Tammy and the T-Rex das ganze aus zwei Perspektiven angehen. Dabei ist schon die Produktionsgeschichte inklusive der Ereignisse nach Abschluss der Dreharbeiten ein Kapitel für sich.


Tammy ist bei ihrem Cheerleader-Training, als ihr neuer Freund Michael nach seinem Football-Training dazu stößt, um ihr dabei zuzusehen. Sie treffen auf Byron, Tammys homosexuellen Freund, der Michael als ihren neuen Freund gutheißt. Wenig später stößt allerdings auch Tammys gewalttätiger und eifersüchtiger Ex-Freund Billy mit seiner Bande dazu und belästigt Michael. Zwischen den beiden kommt es zu Handgreiflichkeiten, die erst durch das Eintreffen der Polizei beendet werden. Da sich Michael auch zur Gewalt anstacheln ließ, verlässt Tammy weinend das Geschehen. In einem Lagerhaus befinden sich Dr. Wachenstein und seine Assistentin Helga. Als die Lichter angehen, gibt er bekannt, dass er seinen Roboter, der einem Tyrannosaurus rex nachempfunden ist, vervollständigt hat. Beeindruckt von dessen Stärke enthüllt Dr. Wachenstein seinen Plan, ein lebendes menschliches Gehirn in den Roboter zu implantieren, um ihm Bewusstsein, Mobilität und Unsterblichkeit zu verleihen.


Nachts schleicht sich Michael aus seinem Haus hinaus, um Tammy zu sehen. Sie treffen schon bald auf Billy und dessen Schläger. Michael versucht zu fliehen, wird aber von der Gruppe eingeholt. Sie werfen ihn in einen Wildtierpark, in dem unter anderen Großkatzen wie Löwen und Jaguare frei herumlaufen. Ein Löwe attackiert Michael so schwer, dass dieser nach seiner Rettung aus dem Gehege ins Koma fällt. Dr. Wachenstein und Helga erklären Michael für tot, damit sie dessen Gehirn in ihren Roboter-Tyrannosaurus-Rex einpflanzen können. Das Experiment glückt und das Gehirn kann erfolgreich implantiert werden. Als Dinosaurier-Roboter rächt er sich an seinen Peinigern....


Geht man den Film von Regisseur Stewart Raffill aus der Sichtweise einer ernsten Kritik an bzw setzt die Maßstäbe eines guten Filmes steht außer Frage das es nur ein gnadenlosen Verriss möglich ist. Eine schwachsinnige sowie vollkommen logikfreie Story, schlechte Darsteller Leistungen inklusive den beiden späteren Hollywood Stars Denise Richards und Paul Paul Walker plus unglaublich schlechte Effekte und damit auch keine Spannung dürften Otto Normal Seher abschrecken sowie mit den Kopf schütteln lassen. Immerhin sind die meisten (blutigen) Effekte Handgemacht und ernst nimmt sich das ganze glücklicherweise nicht. So könnte man mit ganz viel Augen zu drücken auf 2 Punkte kommen. Geht man aber das ganze aus Trash Sicht an, ist das ganze in der Uncut Fassung hervorragendes Entertainment. Hier werden aus den Schwächen Stärken und in gemeinsamer Runde mit Freuden sowie Alkohol inklusive SchleFaZ Fassung wird es endgültig grandios. So würde es in besagter Fassung für 10 Punkte reichen, was zusammen gezählt wie schon bei den Rock Aliens 12 ergibt und als Gesamtnote 6. Da ich aber für das Dino Spektakel ein ganz großes Herz habe, gibt's sogar 8 Punkte.

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