„The Big Easy“ ist einer von vielen hervorragenden Vertretern des 80er-Jahre-Krimis. Ein Film, der wahnsinnig viel Spaß macht, ein Film, bei dem der Titel Programm ist.
Remy McSwain (Dennis Quaid) ermittelt in einer Mordserie, die offensichtlich mit dem Mafia-Milieu in New Orleans zusammenhängt. Zur gleichen Zeit bekommt er die stellvertretende Staatsanwältin Anne Osborne (Ellen Barkin) zur Seite gestellt; zum einen, um unterstützend in dieser Mordserie tätig zu sein, zum anderen, da die junge Juristin Untersuchungen zur Korruption im Polizeiwesen New Orleans’ durchführt. Aus der beruflichen Beziehung wird bald mehr, doch durch einen Hinterhalt gerät Remy in eine Situation, die seine berufliche und private Zukunft bedrängt.
Ja, was macht denn am „Großen Leichtsinn“ soviel Spaß. Sicherlich die beiden Hauptdarsteller Dennis Quaid und Ellen Barkin, die ein patentes Duo im Kampf gegen die Kriminalität darstellen, sich ab und an auch mal wunderbar anfeinden und letzten Endes dann irgendwie wirklich ein richtiges nettes Pärchen abgeben. Und natürlich das Drehbuch, das – entgegen vieler anderer Kriminalthriller – einmal nicht direkt von Beginn an mit dem Auflösungsheft in der Hand daherkommt, sondern den Zuschauer recht lange im Dunkeln tappen lässt. Genau so soll’s sein… der Zuschauer soll sich lange genug seine Gedanken machen, um dann mit einer eigentlich ganz nahe liegenden Auflösung gänzlich überrascht zu werden. Das alles, vereint mit einer gehörigen Portion charmantem Witz, verkörpert die Lebenseinstellung von New Orleans, des „Big Easy“…
„The Big Easy“ ist einfach ein erstklassiger Krimi-Thriller, der auch beim zigsten Anschauen noch denselben Spaß bereitet wie beim ersten Mal. Empfehlenswert für alle, die das Kino der 80er Jahre lieben und vor allen Dingen ein Muss für alle, die auf Filme dieses Genres stehen. 8 von 10 Punkten!