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Vorsicht, Spoiler!!!

Eine 08/15-Story, ein paar Verfolgungsjagden, Explosionen, mehr oder wenige blutige Shoot-Outs, ein einigermassen spektakuläres Finale und im Mittelpunkt des Geschehens ein cooler, unbesiegbarer Held - der typische Stoff eines Action-B-Movies der 80er, "Stone Cold" kann trotz seines Entstehungsjahres allein schon wegen Brian Bosworths hässlicher Vokuhila-Frisur zu dieser Gattung hinzugezählt werden, und erfüllt die einzige Erwartung, die ein Zuschauer an einen solchen Film stellen kann, vollends: Er wird nie langweilig, nicht nur aufgrund der Action-Szenen, sondern auch wegen des nicht vorhandenen Schauspieltalents des Hauptdarstellers, womit dieser sich locker auf eine Stufe mit Granaten wie Michael Dudikoff oder Steven Seagal stellen kann: In den zwei drei Szenen, in denen er wirkich schaupielern muss, wirkt er einfach nur überfordert - einfach herrlich. Allein Lance Henriksen als durchgeknallter Bandenchef kann überzeugen.
Ein echter Hingucker für Genrefans ist der Showdown im Gerichtsgebäude: Hier wird nochmal nach Herzenslust geballert und gefightet, und dass sogar ohne den üblichen unfreiwilligen Humor, denn das Szenario ist selbst für einen Actionfilm schon sehr brutal und blutig geraten - wie auch diverse Szenen vorher (der Typ mit dem zerfetzten Gesicht!!).

Insgesamt ein B-Actioner, der aus der Masse hervorsticht, aber eher den Genre-Fans vorbehalten ist. 7/10

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