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Die Überlebenden des Western Hills-Massakers leben nun nicht mehr in der Anstalt und gehen zusammen auf die High-school, übrigens können sie sich untereiannder( so wie in der Sitzung im vorangegangenen Teil) in ihren Träumen treffen. Es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis in diesen Kollektiv-träumen auch Herr Krueger auftaucht und schon sehr bald bleiben im Klassenraum immer mehr Sitzplätze leer...
Im vierten Teil der Serie wird nunmehr die mediale Prägung der Teenager thematisiert, eine Entwicklung, die bereits in Teil 3 begann( das Mädchen, dass davon träumt Soap-Darstellerin zu werden, mit ihrem "großen Fernsehdurchbruch") und in den folgenden Teilen fortgesezt wird, bis es schließleich in "New Nightmare" konsequent auf die Spitze getrieben wird.
So wird etwa Protagonistin Alice in einer Szene im Kino in das Geschehen im Film hineingezogen.
Freddy präsentiert sich demzufolge in den zunehmend surrealistischen Albtraumszenarien als diabolischer Moderator und Entertainer, der durch Wandlungsfähigkeit besticht, so zeigt er sich mal als "Pizzabäcker", mal als Notarzt.
Das Ganze schlittert immer nur haarscharf an der Lächerlichkeit vorbei.
Positiv zu verbuchen ist der "paroxystische Bruch der Handlung", will sagen, dass eine Figur, die als wichtig in den Film eingeführt wird, plötzöich aus ihm verschwindet, wie es hier bei Kirsten der Fall ist. Dieses Shema ist von Hitchcock und dessen Epigone Brian De Palma bekannt, stellt im Repertoire eines Slasher-Sequels aber sicherlich eine Neuerung dar.
Alles in Allem ein durchschnittliches Freddy-Sequel, dass einige gute Ideen aufzuweisen hat, aber nicht annähernd die Klasse des Originals erreicht.

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