Der zweite Teil der “inneren Trilogie” muss leider als der schwächste Teil gewertet werden. Action-Regisseur Renny Harlin schafft es leider nicht das hohe Tempo und den Einfallsreichtum von “Dream Warriors” zu halten, setzt vermehrt auf Action-Elemente und kommt erst in der der letzten halben Stunde in Fahrt. Dort kommen dann auch endlich die fantastischen Dekors und leicht surreale Bauten zur Geltung. Unbekannte, nicht sonderlich überragende Darsteller werden relativ unspektakulär ermordet, F/X technisch gibt es zwar wie beim Vorgänger gute Einfälle, sonderlich blutig fällt dieser Teil (sieht man mal von der Insekten-Verwandlung ab) nicht aus; auch wird die in “Dream Warriors” angefangene Hintergrundgeschichte nicht weiter erzählt - Freddy ist ein mehr in Erscheinung tretender Possenreißer der leider nicht so bedrohlich wie in manch anderem Teil wirkt, auch wenn die Maske Robert Englunds wieder sehr stimmig ist. Neben seiner Darstellung als Freddy ist besonders Lisa Wilcox als Alice positiv zu erwähnen die neben Heather Langenkamp beste Hauptakteurin der Serie ist und in diesem Teil als gelungener Ersatz der besagten Dame eingeführt wird.