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Traumteufel Freddy Krueger (Robert Englund) wird wiedererweckt und tötet die verbliebenen Elm-Street-Kinder. Die Schülerin Alice (Lisa Wilcox) erwirbt die Gabe, andere Menschen in ihre Träume zu rufen, und ermöglicht Freddy damit Zugriff auf frisches Fleisch…

Die merkliche Verflachung des dritten Teiles unterbietet Renny Harlins Nachfolger noch um ein Vielfaches und markiert damit den vorläufigen gedanklichen Tiefpunkt der Serie. Aus dem feinfühligen seelischen Messinstrument, das die Träume der Jugendlichen noch im ersten Teil waren, ist längst ein symbolüberfrachtetes Schlachtfeld geistiger Bewährung und Ertüchtigung geworden. Alices Wandlung vom verzagten Schürzenkind zur angriffslustigen Kampfsportexpertin bleibt unglaubwürdig und überzeugt nicht als Sinnbild für charakterliches Wachstum. Zudem versäumt Harlin es, die tragische Quelle ihrer Erstarkung – den Tod ihrer Freunde – angemessen zu reflektieren. Die stark selbstironischen Ausprägungen mühen sich vergeblich, die konzeptionellen Defizite zu überdecken, wirken aber nur wie eine billige Anbiederung an die Serien-Kultisten, denen Freddy sich als anarchischer Wesenskomplize empfiehlt.

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