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Nachdem seine Überreste vergraben wurden, kehrt Freddy wieder zurück,um die restlichen drei Teenies umzubringen, die ihn damals ins Jenseits befördeten. Alle drei, Kristen (Tuesday Knight),Joey (Rodney Eastman), Kincaid (Ken Sagoes) auf die und die Weise sterben lassen, macht er sich nun darauf, ein paar neuen Kids von Springwood schlaflose Nächte zu bereiten. Eine davon ist Alice (Lisa Wilcox).Sie besitzt die Fähigkeit, Angewohnheiten und Kräfte ihrer toten Freunde zu erben. Sie raucht plötzlich, erlernt in Windeseile Kampfsportkünste und bekommt die Gabe, andere in ihre Träume zu reißen. Mit diesem Können stellt sie sich nun Kinderschreck Freddy...

Nach dem Erfolg des dritten Teil,der stetig wachsenden Anzahl von Fans und Fanclubs und dem ganzen Merchandising, was haufenweise auf dem Markt erschien, war es nur eine Frage der Zeit bis "A Nightmare on Elm Street 4-The Dream Master" produziert werden sollte. New Line Cinema war bereit, Robert Englund war bereit, nur nicht Wes Craven, der gefragt wurde, ob er die Regie des vierten Teils übernehmen wollte oder wenigstens eine Idee hätte. Da seine Idee über Zeitreisen in Träumen abgelehnt wurde, hatte er noch die Möglichkeit, das von William Kotzwinkle geschriebene Drehbuch zu überarbeiten, was er dann ablehnte!
Für die Regie wurde Renny Harlin verpflichtet,der später mit Actionhits wie "Stirb langsam 2", "Cliffhanger", "Tödliche Weihnachten" und "Deep Blue Sea" groß herauskam. Der Finnehat, meiner Meinung nach, gute Arbeit geleistet. Auch die Effekte können sich sehen lassen, vor allem am Ende, wenn die ganzen kleinen Kinderseelen sich aus Freddy`s Körper befreien. Es sind zwar nicht alle Tricks so gut geraten, wie die eben genannte, sind aber trotzdem ganz ansehnlich. Die Musik von Craig Safan ("Remo -Unbewaffnet und gefährlich") ist zwar nicht so gut, wie Bernstein`s Score in "A Nightmare on Elm Street", aber ein wenig besser als die von Angelo Badalamenti im Vorgänger. Dafür konnten in "Nightmare 3" die Darsteller mehr überzeugen als in diesem Teil. Schade,dass Patricia Arquette als Kristen nicht mehr mitwirkt. Diesmal muss nämlich Tuesday Knight ("Freddy`s New Nightmare") die Kristen spielen, was wohl nicht ganz in ihrer Stärke liegt. Robert Englund als Freddy Krueger ist wieder klasse. Nur der Rest kann nicht so recht überzeugen. Trotzdem war der Film, als ich damals "Nightmare" 1 noch nicht gesehen habe, mein Lieblingsfilm der Reihe. Auch wenn der Film in manchen Hinsichten nicht so recht überzeugen kann, ist er ein passabler Beitrag zur "Nightmare"-Reihe mit einer guten Portion Selbstironie und einem Freddy, der zum zweiten Mal als sprücheklopfender Publikumsmagnet unterwegs ist, was man dann auch am Einspielerergebnis merkt: der Film nahm in den amerikanischen Kinos über 50 Millionen Dollar ein und ist somit der erfolgreichste Horrorfilm der ganzen Reihe und auch im Genre einer der erfolgreichsten Filme.
Der Höhepunkt von Freddy veranlasste dann auch ein paar Produzenten im selben Jahr, eine auf den Filmen basierende Serie zu kreieren, um so Freddy auch -entschärft- auf der Mattscheibe zu präsentieren, was dann aber gründlich daneben ging.
Nach dem Erfolg war ein fünfter Teil schon vorprogrammiert.Doch eine kurze Auszeit hätte nicht geschadet...

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