Neben dem Original und Freddy's Finale gefällt mir dieser Teil am besten. Regisseur Renny Harlin, eigentlich eher bekannt für Actionfilme wie Cliffhanger, Tödliche Weihnachten oder Stirb langsam 2, hat sich wieder auf das Konzept von Wes Craven besonnen und weniger skurille oder unfreiwillig komische Aspekte eingebaut.
Man fühlt sich wieder heimisch, eben wie in einem echten Nightmare-Film: Die Atmosphäre, die durch die vernebelten Settings geschaffen wird, erinnert vielmehr an das großartige Original als die beiden Vorgänger. Auch ist die Story nicht ganz so verworren oder undurchschaubar, sie greift halt auf "normale" Alpträume wie die Jugendlichen sie bereits im ersten Teil hatten, zurück.
Außerdem gefällt mir sehr gut, dass "Freddy" einmal mehr seine sarkastischen Zoten reißen darf, was in Teil 2 und 3 weniger der Fall war. Und mit ganz großer Wahrscheinlichkeit ist A Nightmare on Elm Street 4 der wohl brutalste und ekelerregendste Teil der Reihe!
Spannend, voller düsterer Atmosphäre, ein paar scharfe Zoten von unserem allseits geliebten "Pizzagesicht" und einige echt ekelhafte Szenen. So muss ein "Freddy"-Film aussehen! 7,5/10