Die letzten Überlebenden Jugendlichen, die den dritten Teil überlebten, stehen nun auf Freddys Abschlussliste, vor allem auch deshalb, weil sie ihn im dritten Teil überlebten. Kristen, ahnt schon, dass er zurückkommen wird. Joey und Kincaid glauben ihr aber nicht, was sie die Nacht darauf mit dem Leben bezahlen! Kristens Freund Rick geben diese Freddy Geschichten zu denken, doch spätestens bei ihrem Tod hat er davon die Schnauze voll. Ricks Schwester Alice sah ihren Tod voraus, sah, wie Freddy sie tötete. Sie übernahm ihre Kraft und sie weiß, dass auch sie, ihr Bruder und ihre Freunde auf Freddys Liste stehen, denn dieser braucht frisches Fleisch. Doch wie soll man diesen Mörder aufhalten und vor allem, wenn einem niemand glaubt? Alice sucht nach Antworten, doch in dieser Zeit sterben ihre Freunde wie Fliegen. Wird sie ihn aufhalten?
Das Freddy natürlich längst nicht tot und gestorben ist dürfen hier anfangs die drei Überlebenden des Vorgängers feststellen, denn die Pizzavisage macht erstmal reinen Tisch, bevor wir den neuen Satz an jugendlichem Kanonenfutter kennenlernen. Man merkt dem Franchise auch deutlich an, das der beliebteste Kinderschänder der Filmgeschichte sehr sarkastisch an die Sache rangeht. Teilweise mit Sonnenbrille und fiesen One-Linern werden die Teenager auf möglichst kreative Weise im Traum und somit auch in der Realität abzumurksen. So ertrinkt man hier im eigenen Wasserbett oder verwandelt sich in eine Schabe inklusive eingebauter Todesfalle.
Dazu kommt mit Renny Harlin ein talentierter Regisseur, dessen Karriere hier zwar noch in den Kinderschuhen steckt, aber man schon erkennen kann, das hier keine Pfeife am Werk war. Mit der schüchternen Alice hat man hier mal ein richtiges Mauerblümchen als Heldin genommen, der man auch gleich Final Girl auf die Bluse schreiben könnte, die aber doch recht blass bleibt. Bei ihr hatte ich zumindest meine Schwierigkeiten sie als ernst zu nehmenden Gegner im Showdown zu akzeptieren.
Große Innovation darf man natürlich kaum erwarten. Freddy bleibt einfach Freddy, killt Teenager, die den Kampf gegen das Einschlafen verloren haben, da gibt es wenig Spielraum. Zumindest darf man hier mal den Englund in Drag bewundern, als dieser sich als Krankenschwester verkleidet. Für Nightmare Fans ist Teil 4 jedenfalls ein gefundenes Fressen. Skurrile Kills, ein cooler Freddy und zahlreiches Jungvolk zum Schlachten, was will man denn mehr?
7/10