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Trotz Freddy Kruegers Niederlage gegen die Traumkämpfer, wird Kristen das Gefühl nicht los, daß dieser kurz davor steht, wieder auf der Bildfläche zu erscheinen. Als kurz darauf zwei ihrer ehemaligen Mitstreiter im Schlaf auf mysteriöse Art und Weise ums Leben kommen, ist klar, daß der vernarbte Killer zurück ist. Sie vertraut sich ihrer Freundin Alice an und zusammen nehmen sie einmal mehr den Kampf gegen den übermächtigen Gegner auf...

"A Nightmare on Elm Street 4" ist der erfolgreichste Teil der gesamten Reihe. Der beste ist er allerdings auf keinen Fall. Anfangs macht sich beim Zuschauer erst einmal Ratlosigkeit breit. Zwar kommt Kristen Parker wieder vor, wird jedoch nicht mehr von Patricia Arquette gespielt. Nach ein paar Minuten hat man sich allerdings an diesen Umstand gewöhnt.
Wie schon in Teil 3 setzt Regisseur Renny Harlin im Nachfolger auf tolle Effekte én Masse. Zwar ist der Film nicht ganz so actionlastig, wie sein Vorgänger, bietet aber immer noch eine Menge davon. Die Story um die Traumkämpfer wurde konsequent weitergesponnen. Auch der Zynismus und der Humor, der schon in Teil 3 andeutungsweise durchschien, wird ausgebaut. Somit ist "Nightmare 4" ebenfalls eher Grusel, als beinharter Horror.

Die Schauspieler können hier keine Akzente setzen. Ihre Charaktere wirken über weite Strecken unglaubwürdig und angestaubt. Einzige Ausnahme ist wieder einmal Robert Englund, der in diesem Teil unzweideutig der Star ist. Ansonsten ist das Ensemble selbst für einen Slasher unterdurchschnittlich.

Die Musik verarbeitet wie die Vorgänger das Thema des ersten Films. An die Stelle der rockigen Musik aus dem Vorgänger sind jedoch eher synthesizergetragene Popsongs getreten.

Insgesamt kann "Nightmare on Elm Street 4" überzeugen, wenn er auch nicht so stark ist, wie seine Vorgänger. Falls man spannungstechnisch und schauspielerisch nicht viel erwartet, macht der Film durchaus Spaß und ist für einen Videoabend mit Freunden und Bier wie gemacht.
6/10 Punkte

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