Review

Weiter geht die Reise im Nightmare Kosmos.

Nach dem Teil 3 bei mir sehr große Begeisterung ausgelöst hatte folgte nun Teil 4.
Jener hinterlässt bei mir aber einen mäßigen Eindruck.
Erstaunlich da mit Brain Helgeland ein späterer Oscar Preisträger seine Finger, in Sachen Drehbuch, im Spiel hatte.

Dabei setzt der Film direkt nach den Geschehnissen des Vorgängers an und zeigt uns die drei übrig gebliebenen Dream Warriors.
Kristen, Kincaid und Joey führen dabei nun wieder ein ganz gewöhnliches Leben.
Kristen selbst aber hat die Angst das Freddy zurück kehren könnte.
Und wie man es als Horror - Fan weiß bewahrheitet sich das ganze dann auch schnell.
Kurz bevor Kristen dann aber doch von Freddy zur Strecke gebracht wird kann sie der schüchternen Alice ihre Fähigkeit 
,andere Leute in ihre Träume zu holen, übertragen.
Nun liegt es an Alice den Kampf gegen Freddy aufzunehmen...

Ohne Zweifel nicht so schwach wie Teil 2 aber dennoch nicht so gut wie der Vorgänger gestaltet sich der Film des finnischen Regisseures Renny Harlin, welcher mit Stirb Langsam 2 sowie Cliffhanger vor allem in Action - Genre Klassiker abgeliefert hat.

Dies liegt zu einem am eher schwachen Drehbuch.
Eine Erklärung wie Freddy wieder auferstehen kann nachdem man ihn in Teil 3 in geheiligter Erde begraben und verbrannt hat liefert der Film gar nicht.
Ebenfalls kaum verständlich ist weshalb man die Charaktere von Teil 3 zurück bringt um sie schnell zu töten und anschließend gegen austauschbares Kanonenfutter zu ersetzen.
So bleiben alle Charaktere außer Alice selbst für Nightmare Verhältnisse flach so das die Spannung merklich leidet.

Auch in Sachen Humor schießt der Film etwas über das Ziel hinaus.So sind die Sprüche schwarz humoriger denn je von Freddy sorgen aber dafür das der Film fast schon als Horror - Komödie durchgeht.

In Sachen Schauspieler immerhin macht Teil 4 einen guten Job.
Tuesday Knight ist als Nachfolgerin von Patricia Arquette durchaus überzeugend kann aber nicht mit dem Charisma sowie Präsenz ihrer Vorgängerin mithalten.
Lisa Wilcox als Alice steht überzeugt ebenfalls.
Robert Englund ist ohnehin in seiner Paraderolle eine sichere Bank.
Dazu schlägt Harlin ein hohes Tempo an und lässt den Film kaum zu Ruhe kommen.
Mit ein Grund wohl weshalb Teil 4 finanziell gesehen der erfolgreichste bisher ist.
Ebenfalls sehr gelungen sind erneut die Effekte die gerade Aufgrund der Entstehung ohne Computerhilfe immer noch überzeugen.

Was bleibt also im Gedächtnis im Bezug auf Teil 4?
Nun ein hohes Tempo gepaart mit tollen Tricks, viel schwarzen Humor, einer teils ungewöhnlichen Hauptheldin aber deutlichen Schwächen in Sachen Drehbuch und Charakter.
Das ergibt für mich knappe 7 Punkte.

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