Review

Horror Night Week 2 – Backwood Horror

Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre boomte das Horror Subgenre des Slasherfilms. Während dieser Zeit wurden unzählige gute und weniger gute Slasher produziert. Einer dieser Beiträge ist The Forest.

Der Plot ist relativ einfach: Der Film beginnt mit einer random Kill Szene, in der ein Pärchen auf einer Wandertour entlaibt wird. Danach geht es um die beiden Pärchen Steve, Sharon, Charlie und Teddy, die einen Campingausflug machen wollen, natürlich ganz im battle oft he sexes style. In den Wäldern angekommen, werden sie natürlich von einem geisteskranken Killer heimgesucht.

So weit, so unspektakulär. Aber der Film geht nach dem ersten Drittel dann doch andere Wege als seine Genrekollegen. So erscheinen den Campern in der Nacht der Geist einer Frau und separat auch noch die Geister ihrer beiden Kinder, was einen gewissen Fulci Charme aufkommen lässt. Zudem „serviert“ der Film dem Zuschauer auch noch eine ziemlich makabere Kannibalismus Szene, die Anfang der 80er noch mehr zu schocken wusste als heutzutage.

Man muss an dieser Stelle auch noch einmal auf die Hintergrundgeschichte des Killers eingehen (hier gibt es übrigens Minuspunkte für sein Anti-Kostüm), welche in einer Rückblende erzählt wird. Diese wirkt aufgrund ihrer Inszenierung so unfassbar komisch und trashig, dass sich der Film schon allein deswegen lohnt.

Insgesamt ist The Forest ein mittelmäßiger Slasher, der aber das Genre mit Fulci Geistren und Kannibalismus in einer Zeit mixt, als diese Pfade noch nicht so ausgetreten waren.

Insgesamt vergebe ich 6 von 10 Fleischkeulen.


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