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Brett Landers hat von einem alten Bekannten eine gestohlene Rinderherde gekauft. Beim Eintreffen in der Stadt trifft er auf den rechtmäßigen Eigentümer, der ihn des Diebstahls bezichtigt.

Brett Landers erschießt diesen in Notwehr, was die Bürger ihm nicht glauben und somit zur Lynchjustiz greifen wollen. Brett kann entkommen und flieht in die Berge. Dort findet es ein misshandeltes Mädchen, welches er in eine nahegelegene Stadt bringt. Die Verantwortlichen arbeiten natürlich für einen anerkannten und reichen Farmer. Es kommt zu einem ausichtlosen Kampf, den Brett am Ende für sich entscheiden kann.

Adios Gringo ist ein Juwel unter den Italo Western. Wie bereits bei Eine Pistole für Ringo bedient man sich hier vereinzelnd an den US Western Elementen und paart diese mit der Härte des Italo-Westerns. Giuliano Gemma ist in diesem Film die absolute Idealbesetzung. Wie in dem Großteil seiner Italo-Western Rollen gelingt es ihm auch hier die Figur des Brett Landers überzeugend zu vermitteln.

Adios Gringo ist eines der besten Beispiele dafür, dass die Italiener in einigen ihrer Filmen sehr gern auf den klassischen US Western zurückgegriffen haben. Dieses hatte mit Sicherheit auch kommerzielle Gründe, da der Italo-Western zwar erfolgreich war, dieses allerdings nur für Europa galt. In den USA sah man sehr skeptisch auf die italienischen Produktionen.

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