Review

Des Nachts wird in nem Kaff eine Bank ausgeraubt. Als Ablenkungsmanöver wird das örtliche Gefängnis inklusive Irrenhaus abgefackelt. Django, welcher vor drei Jahren sein Gedächtnis verloren hat, und drei weitere Häftlinge können bei dem Getümmel aus dem Irrenhaus fliehen.
Der Bankraub wurde im Auftrag der Rucos ausgeführt, welche schon seit Jahren eine Fehde mit den Caldwells führen.
Auf der Suche nach seiner Vergangenheit und Identität, gerät Django zwischen die Fronten.

Ganz unterhaltsamer Italo-Western, der einige ordentliche Schießereien bietet und dank der knuffigen Synchro öfters mal zum Lachen einlädt. Wie zu erwarten braucht man nicht unbedingt auf Charaktertiefe zu hoffen. Sowohl Protagonisten als auch Antagonisten wirken eher schablonenhaft. Erklärungen bezüglich dieser werden am Rande erwähnt, allerdings leidet der Unterhaltungswert nicht stark darunter.
Der Django-Mime kann leider nur wenig überzeugen. Als seine Kumpanen wirken unter anderem Woody Strode und George Eastman. Ersterer hat nicht viel zu tun, sein Auftritt bleibt bestimmt nicht in Erinnerung. George Eastman hingegen ist meiner Meinung nach klar das Hauptaugenmerk, auch wenn die Handlung nicht auf ihn zugeschneidert ist.

Der Bewertung kann man mithin einen Punkt hinzufügen, ich mag es nur nicht besonders, wenn die Sympathieträger ins Gras beißen müssen, obwohl auch ein wohlwollendes Ende möglich gewesen wäre. Daher 06/10.

Details
Ähnliche Filme