Die Tollwütigen (2/10)
Die Tollwütigen ist ein typische Billigprodukt, in dem eine Horde gemischtrassiger Strolche, getarnt als Teufelssekte, durch Tollwut irre werden, und in einem Dorf Mord und Gewalt bringen.
Das Beste an diesem Film sind nicht seine Splattereffekte, die sind an der Hand abzuzählen, sondern seine abgedrehten Knallchargen. Herrlich ein Indianer als Chef des Teufelkults, wie er dümmlich Müll von sich gibt: "Ich bin der Sohn Satans".
Auch die Synchro ist herrlich. Ein fettes Hippieweib, das zur Sekte gehört, meint im Laden: "Ich krieg nämlich ein Kind", aber so richtig schön dümmlich, das man sofort nach Sterilisation der Fetten schreit.
Auch Logik ist wieder weit zu suchen: Die Arbeiter eines Staudamms sind alle notgeil, und poppen gleich eine andere, natürlich mit Tollwut angesteckte Fette, was prompt zu geistiger Verblödung aller führt.
Schade ist nur, dass dem Film eines fehlt, was einen guten Horrorfilm ausmacht: Gewalt und Blut. Denn mit billig abgehackten Beinstücken, und einem Gummikopf, der andauernd herumgereicht wird, macht man keinen Film. Nur Schaum vor dem Mund als Horror? Gähn.
Denn die Hippies werden am Anfang als faul, dreckig und mies geschildert, und so benehmen sie sich auch. Welch Wunder, das diese Monster, wenn ihnen Schaum aus dem Maul läuft, nicht auch mal schön zerhackt, gekopfschust oder ähnlich erlöst werden. Der Film verkommt zusehends in Gerenne, Geschreie. Somit ist der Aufdruck auf der DVD richtig: "Selten hat ein Film so...."
Fazit: Gemischtrassige Satanssekte bekommt Hundetollwut ins Brötchen und verblödet zusehends, vor allem der Indianer und der Schwarze spielen selbst drittklassige Mimen an die Wand.
Ich rate ab.