Im letzten Teil der Yokai-Trilogie machen sich die Monster wieder rar. Zum Glück gibt die Geschichte einiges her & kann sogar auf emotionaler Ebene überzeugen. Ein 7jähriges Mädchen wird Zeuge eines Überfalls der lokalen Yakuza, bei dem auch ihr Großvater schwer verletzt wird. Der sterbende Mann drückt seiner Enkelin zwei Würfel in die Hand & befiehlt ihr, eine Nachbarstadt aufzusuchen & die Würfel einem bestimmten Mann zu zeigen, der ihre Bedeutung erkennen wird.
Sie macht sich auf den Weg, verfolgt von dem üblen Gesindel. Unterwegs helfen ihr ein Junge, ein Ronin & auch die Yokai greifen immer wieder ein, wenn es arg brenzlig wird. Der Film punktet mit netten Schwertkämpfen (da fließt auch Blut) & Humor (eine kleine Frau wird mit dem Kind verwechselt), einer zumindest ein wenig berührenden Vater-Tochter-Geschichte & natürlich den skurrilen Monstern, die hier überwiegend sehr gruselig in Szene gesetzt werden.
Einige Einzelszenen zählen zu den besten der ganzen Reihe, wie die auf dem verwunschenen Friedhof, den man besser ohne Waffe betritt. Im Gegensatz zum doch etwas überdrehten & albernen Vorgänger geht es hier düsterer zu, da war dann auch kein Platz mehr für das lustige Schirmchen. Insgesamt ein schöner Abschluss mit einem gar nicht mal nervenden Kleinkind im Mittelpunkt.
7,5/10