Ein flotter, frecher & durchgehend sympathischer Cheerleader-Spaß, inszeniert als Sportfilm. Torrance (Kirsten Dunst) ist die neue Kapitänin des Cheerleader-Teams ihrer High-School. Der Druck ist groß, schließlich hat man einige Male hintereinander gewonnen & das soll natürlich auch so weitergehen. Doch während der Vorbereitung aufs große Turnier entdeckt die Hübsche, dass die Nummern, mit denen sie gewonnen haben, allesamt geklaut sind. Sogar die von ihrer Vorgängerin übernommene Nummer ist gestohlen. Was tun?
Bring It On (= OT) ist ein recht gelungener Mix aus Teeniefilm, Sportfilm & Cheerleader-Komödie. Die verdammt süße Kirsten Dunst ist eine liebenswerte Heldin & sie wird tatkräftig unterstützt von Eliza Dushku, welche als Missy ordentlich Schwung ins Team bringt. Jesse Bradford gibt Missys Filmbruder, Gabrielle Union die Kapitänin eines Konkurrenz-Teams. Klar, einige Gags sind platt, diverse Situationen klischeehaft & gewisse Zickereien vorhersehbar, aber Peyton Reed setzte den launigen Spaß mit genug Frische, Tempo & Herz um, dass man über Schwächen gerne hinwegsieht.
Die Nummern selbst sind auch ganz gut. Als Scene-Stealer erweist sich der Choreograf (Ian Roberts), den die Mädels engagieren. Der macht sie nicht nur ordentlich runter (Zappeläffchen!), sondern dreht ihnen auch noch eine Nummer an, die nicht ganz so einmalig ist wie erhofft.