Da haben wir ihn also: den 2. Teil eines der besten und effektreichsten Horrorfilme der letzten Jahre: " The Ring 2". Hideo Nakata - Regisseur der ersten beiden japanischen "Ring"-Filme - übernahm hier höchstselbst die Regie. Das erklärt, warum der Film im Vergleich zu anderen seiner Art (siehe "The Grudge" oder "The Ring 1") relativ wenig Schockeffekte besitzt. Japanische Regisseure setzen nun einmal mehr auf Handlung - und das ist "The Ring 2" leider nicht so gut bekommen.
Zur Story: Samara ist zurück und fährt in den Sohn von Rachel (Naomi Watts, schon in Teil 1 dabei) und muss erneut befriedigt werden. Also sucht Rachel Samaras leibliche Mutter (Sissy "Carrie" Spacek) auf und erhält eine erschreckende Erkenntnis...
Mit der Spannung und der Logik ist es dabei leider nicht weit her und die spärlichen aber kalkulierten Schockeffekte kennt man auch schon. Insoweit viel Bewährtes, die Story spinnt den Originalfilm weiter, ohne etwas komplett Neues zu schaffen. Glücklicherweise sind aber Darsteller und der düstere bis surreale Inszenierungsstil ganz ordentlich.
Trotzdem gilt auch hier wie so oft (und ich wiederhole mich gern): das Original war besser.
Für den geneigten Zuschauer ein unterhaltsamer Fastfood-Horror-Happen und ein deftiges Schock-Happening für den kurzweiligen Kinoabend. Mehr aber nicht.