Review

Wo ich bei RING (amerikanisches Remake) noch im Sessel bibberte, war bei RING 2 (amerikanisches Remake vom Original-Regisseur (!!!)) der Ofen endgültig aus ...

Ich habe selten eine solch überflüssige Fortsetzung gesehen, wie in diesem Fall!

Zuerst locken noch ein paar optisch einwandfrei in Szene gesetzte Effekte (z.B. Angriff der Hirsche oder Wassermassen an der Zimmerdecke), doch dann war Schluss mit lustig und Originalität.

Die beiden Hauptdarsteller (Mutter und Sohn) liefern zwar eine passable Vorstellung ab, doch diese reicht nicht aus.

Zu blass und überraschungslos entwickelt sich die Storyline bis zum typischen Hollywood-Finale (frei nach dem Refrain: "1000mal berührt, 1000mal ist nichts passiert") .

Ich könnte schreien vor Enttäuschung!

Was hätte werden können, wenn ...

Ja, aber hier war wohl wieder der Blick auf das schnelle Geld wichtiger als die Erschaffung eines wirklich guten Mysterthrillers.

Bis auf einige kurze Spannungsmomente bietet der Film nur Unlogik und Überraschungsarmut der jämmerlichen Art.

Selbst der Gaststarauftritt der ollen Sissy hilft nicht wirklich dabei, die Karre aus dem Dreck zu ziehen - vertane Liebesmüh.

Nach 100 Minuten ist der Spuk ENDLICH vorbei ... doch da es im Original noch RING NULL gibt, erschrecke ich sichtlich bei dem Gedanken an eine weitere Remake-Fortsetzung dieses Irrtums in einer auf Geldgeilheit ausgerichteten Mogelpackung.

Fazit:
belanglos!

Nachtrag für alle, die es noch nicht wissen:
Das fluchbelastete Videoband aus Teil eins spielt bei dieser Fortsetzung kaum eine erwähnenswerte Rolle.

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