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Sandra Bullock wird gezwungen, als Aushängeschild des FBI`s zu fungieren, weswegen sie als Agentin nicht mehr benötigt wird. Doch dann werden Miss Amerika, die Bullock gut kennt und der Modorator der Miss Amerika Wahl entführt und sie macht sich gemeinsam mit ihrem zickigen Bodyguard und ihrem Kollegen auf die Jagd nach den Entführern.
Die Handlung ist genauso billig und einfallslos inszeniert, wie sie bereits klingt, so sind die Motive für die Entführung und die Gründe, warum Bullock nicht mehr als Agentin arbeiten darf banal und unglaubwürdig. Spätestens am Ende, als der FBI-Chef Bullock nicht glauben will und diese auf eigene Faust die Gangster stellt, ist das naive Ende perfekt.
Die Streitereien zwischen Bullock und ihrem Bodyguard sind stellenweise komisch, zum Ende hin aber störend und vorhersehbar. Die Versöhnung, die von der ersten Minute an abzusehen ist wurde einigermaßen sauber rübergebracht.
Der Liebeskummer von Sandra Bullock nervt über den gesamten Film und, dass sie schließlich doch noch mit dem Mann ihrer Träume zusammenkommt ist nicht unbedingt eine erstaunliche Wendung.
Für eine Komödie ist der Film nicht lustig genug, wobei zumindest der Mittelteil noch ansatzweise komisch ist.
Die Charaktere sind genauso oberflächlich und klischeehaft wie der ganze Film: Die taffe FBI-Agentin, der gemeine FBI-Chef, oder die dumme Miss Amerika.
Sandra Bullock spielt wie immer höchsten mittelmäßig, wobei sie es nicht schafft durch das Zeigen ihrer weiblichen Atribute gegen Ende des Films von ihrer mittelmäßigen Leistung abzulenken. Außerdem wirkt sie stellenweise gelangweilt.
Zusammenfassend ist Miss Undercover 2 eine höchstens mittelmäßige, niveaulose und vorhersehbare Komödie mit einer schwachen Sandra Bullock. Stellenweise wird der Film mal ganz lustig, kommt aber an den Ersten bei weitem nicht heran.

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