Review

"HARD CANDY" - was ist das eigentlich?

Laut dem Wörterbuch ist es eine Süßigkeit von fester Substanz.
Laut einer Filmzeitschrift ist es in pädophilenkreisen die Bezeichnung für minderjährige Mädchen.
Laut dem Regisseur Brian Nelson ist es ein Thriller - und zwar ein verdammt Guter!!

Am Besten sollte man nicht allzu viel über die Story wissen, um den Film möglichst optimal auf sich wirken zu lassen, deshalb nur soviel:

14 Jähriges Mädchen lernt beim Chatten einen älteren Mann kennen, sie verabreden sich, sie flirtet heftig mit ihm und wird schließlich zu ihm nach Hause eingeladen.


Im Grunde hat "HARD CANDY" nur zwei Schauspieler, die es aber schaffen mit wahnsinnig guten Dialogen und Körpersprache eine Intensität zu erschaffen, die man nur selten in  amerikanischen Filmen geboten bekommt.

Auch ist das Thema Pädophilie jetzt nicht grad das beliebteste, um einen Film zu erzeugen, bei dessen Darstellern man nie so genau weiß, wo man eigentlich dran ist:

Ist er pädophil?
Ist sie wahnsinnig?
Ist er ein Mörder?
Ist sie ein Mörder?

All diese Fragen beantwortet ein wirklich herausragender Film: "HARD CANDY" 

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