Als Danny Holt unwissentlich den Wagen eines mächtigen Waffenhändlers beschlagnahmt setzt dies eine Kettenreaktion der Gewalt in Gang. Als seine Freunde ermordet und seine Tochter gekidnappt werden, nimmt Danny die Dinge selbst in die Hand.
Mit der vierten Blutfaust Ausgabe führt Roger Corman uns mal wieder ins solide Mittelfeld der B-Kloppereien, kann dabei aber glücklicherweise nicht nur wieder auf Kickbox Weltmeister Don the Dragon Wilson zurückgreifen, sondern auch auf zahlreiche andere erfahrene real Life Martial Arts Athleten zählen. Das schlägt sich natürlich beinahe zwangsläufig auf die Fight Choreographien nieder, bei denen man erkennen kann, das die Beteiligten wissen was sie da tun und besonders die High Kicks sehen wirklich gelungen aus.
Die Story kann man dabei gewohnheitsmäßig getrost vergessen. Ob die Gangster, wie hier, hinter Zündern für Atombomben her sind, einer neuen chemischen Formel für Superdrogen oder irgendwelchen Beweismitteln ist im Grunde völlig egal, sondern dient lediglich dazu die kleine Mär am laufen zu halten. Die persönliche Motivation der ermordeten Kollegen und vor allem der entführten Tochter bringt unseren Helden Danny auf Trab und die verfolgende Polizei und seltsame FBI Typen runden das klassische einer gegen alle Prinzip dann ab.
Schade ist nur das man sich in Sachen Action etwas sehr zurückhielt. Klar wir bekommen ein paar blutige Einschüsse und sogar gleich zweimal einen Kampf mit Gary Daniels präsentiert, aber in der Masse hätte es gern mehr sein und vor allem länger sein dürfen, denn gerade zum Showdown geht dem Film nach dem stylischen Kampf vor dem Ventilator ein wenig die Puste aus. Dennoch kann man sich Bloodfist IV bedenkenlos anschauen, wenn man in dem Genre unterwegs ist. Solide Unterhaltung wird geboten, aber Wunderdinge darf man nicht erwarten.
6/10