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DEATH DORM ist ein Old-School-Slasher, wie er in den 1980ern als Massenware Einzug in die Videotheken hielt. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen 30-Jährige, die Collage-Studenten spielen. Auf ihrem Campus geht ein Killer um, den man die meiste Zeit nur als Stich- und Schlitzwerkzeug umklammerndes Patschehändchen zu Gesicht bekommt. Das Beste am Film sind seine fiesen Morde, die ein enormes Maß an Härte an den Tag legen und definitiv über dem damaligen Standard anzusiedeln sind. Gemeuchelt wird mit Machete, Klaviersaite und mit Nägeln besetztem Baseballschläger. Eine Tussi wird in den Suppentopf gestopft. Sahnehäubchen ist ein wahnsinnig fieser, Schädel spaltender Kill mit der Bohrmaschine, bei dem Erinnerungen an DRILLER KILLER wach werden.
Zwischen den Morden hat der Streifen, der überdeutlich im Windschatten von FREITAG DER 13. surft, aber kaum Handlung zu bieten. Viele Genre typischen Elemente sind vorhanden wie z.B. das Final Girl (leider keine sonderlich ansehnliche Schnepfe), das sich im Showdown einen Wegrenn-Marathon mit dem Killer liefert.
In einer Nebenrolle zu bewundern die blutjunge Daphne Zuniga (BLUTWEIHE, DIE FLIEGE 2, MELROSE PLACE) in einer ihrer ersten Auftritte überhaupt. Sie wird blutig vom Auto überrollt.

Fazit:
Klassisches, für seine Zeit ziemlich brutales Killerfilmchen in der Tradition von BLUTWEIHE, BLOODNIGHT und TODESPARTY.

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