Gut, zugegeben, revolutionär ist “House of Wax” auf keinen Fall. Es beinhaltet eben die üblichen Schockeffekte, die einen gelungenen Horrorfilm ausmachen:
1. Ein Gruppe Teenies, die in den Wäldern unterwegs sind und aufgehalten werden – wie so oft ist das Auto Schuld.
2. Ein verrückter Killer, der Jagd auf die Jugendlichen macht – ohne wirklichen Grund.
3. Viel Dunkelheit, nervenaufreibende Verfolgungsjagden – und natürlich einige Schockeffekte.
Und schon ist er fertig – der (halbwegs) gelungene Horrorfilm.
In diesem Fall besteht die Gruppe Teenies aus Carly (Elisha Cuthbert), Nick Jones (Chad Michael Murray) und einigen anderen (u. a. die allerorts bekannte Paris Hilton), die auf dem Weg zu einem Footballspiel sind. Doch eine Autopanne macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Auf der Suche nach Hilfe in einer nahe gelegenen Stadt treffen sie auf einen einzigen Bewohner – und ein Wachsfigurenkabinett, welches sich bald als „echter“ als gedacht herausstellt. Und das „House of Wax“ ist noch nicht komplett…
Zwar zieht sich die Handlung über die erste halbe Stunde etwas hin (wie bei den meisten Filmen dieser Art), dennoch hat der Film einiges zu bieten. Dieser Film ist nicht als richtiger Splasher einzuordnen, sondern schon fast als einen witzigen Splatter, bei dem geschnitten (Finger und Köpfe), gegossen (Menschen in Wachs) und „entwachst“ (die in Wachs gegossenen Menschen werden wieder „befreit“) wird. Zu dem Gelingen dieses Movies tragen auch nicht zuletzt die ziemlich sympathischen Charaktere Carly und Nick bei, wobei besonders die von Elisha Cuthbert gespielte Carly hervorzuheben ist.
Trotz der üblichen Horror-Klischees wird der Zuschauer zunehmend in den Kinosessel gefesselt – obgleich die Handlung manchmal etwas durchschaubar ist.
Alles in allem kann man sagen, dass man als Horror- bzw. Paris-Hilton-Fan diesen Film auf keinen Fall verpassen sollte. Einen gelungenen Popcorn-Kinoabend sollte er einem auf jeden Fall bescheren!