Review

Grundsolider Horrorfilm, der endlich mal wieder weitgehend humorfrei an sein Thema rangeht. Die Zeit, in der Horrorfilme immer mit einem Augenzwinkern ihr Geschehen rechtfertigen mussten, scheint nun endlich wieder vorüber, wie jüngst schon "Michael Bays Texas Chainsaw Massacre", "Dawn of the Dead (2004)" oder "Wrong Turn" gezeigt haben.
Vorwerfen kann man "House of Wax" eigentlich nur zwei Dinge: er braucht etwas lange, um in die Gänge zu kommen und er kommt in seiner Backwood-Thematik näher an "Wrong Turn" und Texas Chainsaw Massacre", als an filmische Vorbilder zum Thema "Wachsfigurenkabinett" - wobei letzteres ja nicht unbedingt als Nachteil gesehen werden muss, aber eben auch nicht zur Originalität des Ganzen beiträgt.
Seine bedrohliche Atmosphäre kann der Film die ganze Zeit über aufrechterhalten, selbiges gilt für die Spannung. Auch die viel gescholtene Paris Hilton macht einen ordentlichen Job, ob sie sich über den Szenenapplaus bei ihrem Ableben freuen würde, lasse ich hier mal offen. Neben einigen harten Make Up Effekten hat der Film einen überaus gelungenen, effektvollen Showdown zu bieten. Horrorfreunde können mit dem Film nicht viel falsch machen, auch wenn Innovationen ausbleiben

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