House of Wax ist für mich mal wieder ein richtig guter Terror-Film. Die Charaktere sind die üblich stupiden Twens, die Story ist nicht das gelbe vom Ei, aber alles andere ist toll geraten.
Die Längen am Anfang werden meines Erachtens dazu gebraucht, um die Charaktere vorzustellen und einen Anfangs langsam ansteigenden Spannungsbogen aufzubauen, welcher am Ende in ein wahres Hinterwäldler-Gemetzel ausartet.
Die Effekte sind knallhart, von krassen Enthauptungen mit langer Einstellung, über mit Seitenschneider abgekniffenen Fingerkuppen, bis hin zum Eindringen eines Spießes (Phallus???) in den Kopf von Blasebalg Paris Hilton, ist alles dabei, was ein Gore-Herz begehrt!
Lange schon hat man solch derbes Vorgehen nicht gesehen!
Die Spannung kommt besonders am Ende astrein rüber und macht Lust auf mehr Werke des spanischen Directors.
Alles in Allem ein toller Film, der einfach nur Spass macht.
Das Gehirn kann man getrost abschalten, muss aber ja auch nicht immer aktiv sein, oder?
Glatte 8/10.