Sechs Teenager auf dem Weg zu einem Footballspiel kommen auf die dämliche Idee im Hinterwald zu campen. Der erste Hinterwäldler lässt nicht lange auf sich warten, zeigt aber nur seine typische Hinterwäldler-Karre. Der draufgängerichste aller anwesenden Teenie schleudert seine Bierflasche gen Scheinwerfer, was den Hinterwäldler zum Rückzug zwingt. Ah ja, viel mehr passiert also nicht in der ersten Hälfte, ausser dümmliche Dialoge und viel unnötiges Rumgeplänkel. Paris Hilton tut das, was sie am besten kann, nämlich ziemlich dumm aus ziemlich wenig Wäsche gucken. Und wenn sie dann auch noch dämlich in die Kamera grinst, hoffen wir alle, dass sie die erste sein wird, die drauf geht.
Am nächsten morgen ist der Keilriemen gerissen. So ein Pech. Dann fliegt eine der hübschen Darstellerin auch noch in eine Grube volle Tierkadaver. Wozu die da sind, und warum der gleich auftauchende Hinterwäldler tote Tiere im Wald deponiert bleibt ungeklärt. Ohne Keilriemen gehts nicht weiter, also fahren die einen zum Footballspiel, während ein Pärchen sich auf die Suche nach einem Ersatzteil in der nächsten Stadt machen. Freundlicherweise werden sie von einem Hinterwäldler aus Hinterwald nach Hinterwald gebracht. Da gibts wirklich ne Tankstelle mit nem symphatischen Tankwart, der sich aber schon bald als Hinterwäldler mit kaputtem Scheinwerfer am Truck entpuppen soll. Unsere beiden Teenies entdecken aber auch noch ein Wachsfigurenkabinett. Irgendwann zeigt unser Tankwart sein wahres Gesicht, nachdem der nette Junge von nebenan bereits an seine Achillessehne glauben musste, nur um von einem weiteren Hinterwälder lebendig eingewachst zu werden. Endlich ist das ganze langweilige Rumgeplänkel zu Ende und es geht richtig fies zur Sache. Die Gruppe, welche zum Footballspiel gefahren war, kehrt nach stundenlangem Stau um und will die Freunde wieder abholen. Gut so, mehr Opfer, mehr Blut. Und bald muss auch die kleine Paris dran glauben, und zwar mit Eisenstange durch den Kopf. Das bringt übrigens den Beweis: Viel Hirn ist nicht drin.
Der Film kommt jetzt richtig in Fahrt und wartet neben guten Gore-Effekten auch mit einer wunderbaren Wachsschmelze auf. Dass die Story relativ unausgegoren ist und nur wenig Erklärung in die familiären Verhältnisse der Familie Hinterwald bringt ist mittlerweile egal, denn man kann sich auch ohne Sinn hier ganz prächtig amüsieren. Wäre die langweilige erste Hälfte nicht gewesen, wären mehr Punkte drin, so aber nur 6, 5/10.