Inhalt
Eine junge Clique bestehend aus sechs Personen möchte zu den Highschool Football Championships fahren. Aus der Truppe stößt besonders Nick hervor, der aufgrund einiger krimineller Machenschaften nun ein wenig unter die Obhut seiner Schwester Carly gerät, die ihn vor weiteren Dummheiten bewahren will.
Als es dunkel wird und sie sich ein wenig verfahren haben, nehmen die Freunde eine kurze Auszeit und campen mitten in der Einöde. Dabei haben sie auch gleich eine sehr unheimliche Begegnung mit einem Truckfahrer, der sich allerdings nicht zu erkennen gibt und aufgrund dessen noch furcht einflößender wirkt.
Am nächsten Tag wird es dann noch skurriler. Der Ort, an dem sie sich befinden ist auf dem Navigationssystem nicht aufzufinden und Straßen sind kaum zu vernehmen, geschweige denn zu passieren.
Dem ganzen setzt es noch die Krone auf, als sie in eine Geisterstadt geraten, in der die Hauptattraktion ein Wachsfigurenkabinett darstellt. Doch als die Freunde herausfinden, was tatsächlich hinter den einbalsamierten Figuren steckt, beginnt für sie ein Wettlauf auf Leben und Tod...
Kritik
Remakes stehen heute an der Tagesordnung des Horrorfilms. Doch natürlich werden sie allesamt dem heutigen Geschehen angepasst und an bestimmten Stellen erneuert. Entscheidend ist hierbei auch meist die Wahl der Schauspieler.
Die Riege an Akteuren, die an diesem Film mitwirken ist auch durchaus bekannt, wenn die Namen ggfs. auch nicht so geläufig sein sollten. Größtenteils sind diese nämlich in Nebenrollen beliebter TV-Serien zu sehen gewesen. Elisha Cuthbert spielt in „24" Kim Bauer, die Tochter von Jack alias Kiefer Sutherland.
Chad Michael Murray hatte eine andauernde Rolle in der Teenie-Serie „Dawson's Creek" und wechselte nach deren Einstellung zu den „Gilmore Girls" woher man auch Jared Padalecki kennt.
Paris Hilton kennt man aus ihrer Reality TV-Show „Simple Life" oder einfach von der Hilton Hotelkette, die sie geerbt hat. Auf die Dame mit dem Namen der französischen Hauptstadt wird der Zuschauer mit Sicherheit intensiviert sein Augenmerk legen und nicht mit verschärfter Kritik geizen.
Paris legt allerdings solide Darbietung hin, doch ihre Rolle ist dennoch nicht sympathisch. Sie ist das Klischeefüllende Blondchen, das ohnehin nicht überlebt. Positiv anzumerken ist vielleicht, dass sie im Film ihren unfreiwilligen Porno „One night in Paris" aufs Korn nimmt. Auch ihr Abgang ist eher amüsant als schockierend.
Wo wir gerade schon einmal bei Klischees sind: Ohne diese kommt der Film auch bei weitem nicht aus. Die Protagonisten sind stellenweise wieder einmal so dämlich, wie es nur in Horrorfilmen geht. Auf der Flucht läuft man dort die Treppen hinauf, man gibt sich mit „Hallos" lautstark zu erkennen, oder dem Mörder wird einfach so in die Arme gelaufen...
Natürlich schlagen auch einige zurück, doch schon zu Beginn ist für den Altbewährten Horrorfan auszumachen, wer den Streifen überlebt und wer nicht. Das dieser Film auch erst ab 18 Jahren freigegeben worden ist hat auch einen triftigen Grund. Einige Szenen sind derart brutal und blutig geraten, dass es einem manchmal sogar schlecht werden könnte und ansonsten um alle interessanten Stellen hätte gekürzt werden müssen.
Der rote Lebenssaft fließt manchmal Bäche weise aus klaffenden Wunden. Typische Elemente des Slasher-Movies sind also en masse vorhanden. Manche Mordszenen sind sogar ziemlich originell(wenn man dies so ausdrücken kann) gewählt worden, doch einige Schockmomente können nicht so richtig zünden.
Zu Beginn kommt der Film leider nur sehr schwerfällig und schleppend in die Gänge, doch mit dem Besuch im Wachsfigurenkabinett geht die Spannungskurve steil nach oben. Die zu Anfang gezeigte Rückblende erklärt natürlich das Motiv des Mörders - und hier wurde natürlich wieder ein wenig sehr weit ausgeholt.
Als ganzes Gesehen ist der Film allerdings durchaus gut inszeniert und wirklich spannend, wenn auch zeitweise ziemlich ekel erregend. Dennoch ist der Film durchaus sehenswert.
Fazit
Zart besaitete Gemüter seien gewarnt. Hier geht es ziemlich hart zur Sache. Nach etwas langatmigen Start, geht es von 0 auf 100.