Ralph Drake wird unschuldig wegen Mordes hingerichtet. Unmittelbar vor seinem Tod verspricht ihm sein Bruder Don, den wahren Täter zu finden. Dons Ermittlungen führen nach Chicago, wo er den Machenschaften eines Unholds mit dem Namen Varrick auf die Schliche kommt. Doch nicht nur das. Don macht Bekanntschaft mit der jungen Vera, die ihn zum Verlassen der Stadt auffordert. Unmittelbar darauf traut er seinen Augen nicht, als er auf den Straßen Chicagos seinen toten Bruder erblickt.
Routinierte, unspektakuläre Unterhaltung mit guten Darstellern. Die Geschichte ist in den 30er Jahren angesiedelt und inhaltlich eng an die Zombiefilme dieser Zeit angelehnt. Auch weniger erfahrene Filmegucker werden in der simplen, kerzengerade abgespulten Story des Pudels Kern schnell erkannt haben. Das Drehbuch gehört nicht zu den besten Arbeiten Robert Blochs, dessen bekanntestes Werk der von Alfred Hitchcock verfilmte Roman ‚Psycho‘ ist.
Wie die weißen Zombiemeister anno dazumal hat auch der gute Varrick Probleme, seine Untoten unter Kontrolle zu halten. Das gilt besonders für die eigenwillige Vera, die so gar nicht wie ein Zombie daherkommt. Die Variationsbreite der dargestellten Zombies ist groß. Vom tumben Schlurfer Mr. Perdido, einem Antiquitätenhändler, bis zur erotisch hauchenden Vera hat sich Varrick eine Sammlung untoter Erfüllungsgehilfen zugelegt, mit deren Hilfe er – wer errät es? – na klar, die Weltherrschaft an sich reißen will. Bei Kenntnis der frühen Zombiefilme ist es umso leichter, das Finale vorherzusagen.