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Das ist ja so 90er: Ein Roadtrip wie ein Rausch, mit Techno und den Nine Inch Nails als Soundtrack und mit einem zynischen Girl aus der Generation X mit der Uma Thurman Gedächtnisfrisur aus PULP FICTION. Das Ganze ist in grellen Farben gehalten, fast surreal und in jedem Fall sehr freizügig für einen US-Film. Die paar Gore-Momente ragen natürlich heraus, doch sie sind schon so übertrieben, dass sie fast schon wieder daneben sind. Skurrile Einfälle gibt es auch, aber davon dann doch nicht genug, um einen ganzen Spielfilm ausreichend zu füllen. Nach hinten hin gibt es dann einen klaren Hänger. Und was soll das eigentlich die ganze Zeit mit den vielen Ex-Liebhabern der weiblichen Hauptfigur, die von überall her auftauchen und alle rabiat werden? Da steckte eine bessere, bösere Geschichte drin, doch die Chance wurde leider verschenkt.