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Inhalt & Fazit: Das kurze Leben des King of Rock´n´Roll, dargestellt von dem ehemaligen Disney- Darsteller (Superhirn in Tennisschuhen) und späteren Carpenter-Akteur (Die Klapperschlange, Big Trouble in Little China) Kurt Russell, der in der Rolle des Elvis Presley ihm als Figur ziemlich gut nahekommt. Die düstere Grundhaltung, was Licht und Stimmungen angeht, bleibt Carpenter wie schon bei seinen Frühwerken "Das Ende" und "Halloween" der Atmosphäre dicht auf den Fersen. Die fürs US-amerikanische TV umgesetzte Biographie, die ursprünglich 150 Minuten lang ist, schildert eindrucksvoll und kurzweilig die blühende Karriere von Elvis, insofern man damals schon von Hintergründen und Intimitäten wusste. Oft sieht man Russell (28) eines von den über 30 Liedern in verschiedenen Locations trällern (die allerdings vorab von einem Countrysänger eingesungen wurden) oder eine kurze, wichtige Episode aus seinem Leben wiedergeben. Als seine Mutter ist Shelly Winters (Bloody Mama, Cleopatra Jones) zu sehen, die sich diesmal vornehmlich in Zurückhaltung übt, was dem Film gut tut, denn die Geschichte will kein brisanter Aufzieher sein, sondern ein überwiegend positives Bild von Elvis wieder geben, der zu dem Zeitpunkt der Entstehung gerade mal zwei Jahre tot war. "Elvis" ist zudem einer der ersten Filme über das Leben des KING, der hier weniger wie der nimmermüde Sunnyboy, sondern ziemlich ernsthaft wirkend rüber kommt, was gut zu der Umsetzung und dem Erzählstil Carpenters passt. PS: Wenn man sich für das Thema interessiert sollte man sich den TV-Zweiteiler von 2005 mit Jonathan Rhys Meyers als Elvis und Randy Quaid als seinen Manager anschauen. Wertung: 7,5 // 10

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