Die Eltern sind aus dem Haus und den drei Babes im fortge- bzw. überschrittenen Teenager-Alter ist stinklangweilig. Was tun? Klar, ab ins Raumschiff natürlich und eine kleine Spritztour durchs Weltall machen. Leider geht ihnen der Sprit aus und sie müssen in Kalifornien notlanden. Dort stolpern sie nicht nur in eine große Strandparty mit Bikini-Contest, sondern helfen auch noch einem alteingesessenen Unternehmer aus der Patsche.
Beach Babes from Beyond besticht durch seine fulminante Besetzung. Stallone, Travolta, Swayze und Estevez, zusammen in einem Film! Gut, es handelt sich dabei nicht um Sylvester, John, Patrick und Emilio, sondern um die liebe Verwandtschaft in Form von Jackie, Joey, Don und Joe. Aber wer braucht schon die großen Stars, wenn man stattdessen die Mutter, den Bruder oder den Onkel haben kann? Eben. Und als Draufgabe bekommt man sogar noch Burt Ward, Batmans Sidekick Robin in der kultigen TV-Serie, dazu. DeCoteau kurbelte diesen nicht gerade berauschenden Softsex-Streifen unter seinem Pseudonym Ellen Cabot für den Full Moon-Erotik-Ableger TorchLight Entertainment herunter, und das Ergebnis ist, nun ja, durchwachsen. Ich formuliere es mal so: Wer Frauen mit Namen wie Sally, Xena, Luna oder Sola gerne dabei zusieht, wie sie tun, was Frauen - Klischee sei Dank! - den lieben langen Tag halt so tun (spazieren, tratschen, sonnenbaden, tanzen, etc.), der ist bei Beach Babes from Beyond richtig. Daß die Damen spärlich bekleidet (Bikinis!) oder gar oben ohne (Titten!!) sind, ist bestimmt kein Nachteil. Als Film eine Niete, aber irgendwie doch recht sympathisch.
Fazit: Ein zartes Nichts an Story, eingebettet zwischen Titten und Ärschen. For fans only.