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Mit Starman liefert Regisseur John Carpenter praktisch die Gegenthese zu seinem Sc-Fi Horror Meisterwerk The Thing ab.


Ein Außerirdischer folgt der Einladung der Voyager Golden Record, die von den Voyager-Sonden mitgeführt wird, die Erde zu besuchen. Beim Eintritt in die Erdatmosphäre wird sein Raumschiff aber von Kampfjets beschossen und muss auf der Erde notlanden. Er bittet darum, in 3 Tagen abgeholt zu werden, und gelangt anschließend in das Haus von Jenny Hayden. Nach der Analyse von Filmen, Fotos und der DNA einer Haarsträhne nimmt der Außerirdische die Gestalt von Scott, Jennys verstorbenem Ehemann, an. Nach anfänglichem Widerstand fährt Jenny mit ihm zum Barringer-Krater in Arizona, wo der Außerirdische wieder abgeholt werden soll. Das Verhältnis der beiden zueinander ist anfänglich sehr angespannt. Jenny reagiert zunächst verstört auf das seltsame Verhalten des Außerirdischen. Die Situation bessert sich jedoch von Stunde zu Stunde...


Romantische Gefühle statt gnadenlosen Überlebenskampf bietet Starman im Gegensatz zum anfangs besagten Klassiker Carpenters. So ist der Ansatz der beiden Filme trotz gleichen Regisseures natürlich ein ganz anderer. Dabei ist Starman ohne Zweifel ohnehin ein regelrechter Ausreißer in der Filmografie des Kult Maestro. So zurückhaltend und ein zwei Stellen sicherlich auch kitschig präsentiere sich dieser nicht davor und danach. Zudem sind die Schauspieler gut, wobei Bridges Oscar nominierte Performance gewöhnungsbedürftig ist. Dazu kommen überzeugende Effekte sowie der gewohnt gelungene Soundtrack. So ergibt das 8 Punkte für einen einmal mehr gelungenen Carpenter Streifen, der aber wie The Thing nicht der erhoffte Knüller an der Kinokasse war.

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