Review

The Prayer Of The Rollerboys, ein Film der mich schon seit Jahren verfolgt. Ich gebe zu, ich war Ende der 80er und Anfang der 90er ein brennender Corey Haim Fan. Heute frage ich mich zwar wieso, aber immerhin ist "Rollerboys" neben "The Lost Boys" mein Lieblingsfilm mit dem werten Herrn Haim.



Da die Angaben zum Film recht dürftig waren, führe ich alles nochmal
etwas ausführlicher aus, da dieser Film wirklich alles andere als
schlecht ist.



Inhalt:



Griffin (Corey Haim) lebt mit seinem kleinen Bruder Milty und deren
schwarzen, väterlichen Freund Speedbagger (Julius Harris) auf einer Art
Müllkippe in einem alten Zelt. Griffin versucht sich und seinen Bruder
mit Pizzafahren etwas Geld zu Lebensunterhalt zu verdienen. Als er
eines Tages auf einer nächtlichen Pizzatour dem Rollerboy Bullwinkle
vor dem sicheren Tod rettet, wird der charismatische Anführer der
Rollerboys Gary Lee (Christopher Collet) auf ihn aufmerksam. Die beiden
waren als Kinder Nachbarn, und da Griffin ein super Skater ist, wünscht
sich Gary Lee nichts sehnlicher, als "Griffi" in die Gang zu bekommen.
Griffin lehnt dankend ab, da er von der faschistischen Idiologie der
Rollerboys nichts hält, und obendrein was gegen Drogen hat. Die
Rollerboys sind nämlich eine Faschistische-Drogenhandelnde
Mafia-Imitation. Und das mag der gute Griffin gar nicht.

Als Milty, der inswischen als Drogenkurier arbeitet, selber von deren
Droge "Nebel" abhängig wird, kommt es ihm ganz gelegen, das die Cops
einen Undercover-Mann für die Rollerboys brauchen. Als Vermittlerin
wird ihm Casey (Patricia Arquette) zur Seite gestellt. Schafft Griffin
es sich selber und seinen Bruder aus dem Sumpf von Drogen, Verbrechen
und Mord zu befreien?



Kritik:



Nunja, heut zu tage wirkt die Skater-Action doch etwas überholt und
wenn die Scharr der Rollerboys armschwingend auf einen zurollt denkt
man manchmal, wir albern ist das denn. Aber ich muss sagen, ich mag den
Film immernoch, denn er ist hart, interessant und man muss sogar sagen,
nicht mal so utopisch für eine Endzeit-Geschichte wie man im ersten
Augenblick vielleicht denken mag. Ausserdem ist meiner Meinung noch der
angemessene Härtegrad erwähnenswert. Da sieht man allerhand Headshots
und sogar abgetrennte Extremitäten. Wems gefällt, wird sich daran laben
können.. ;)



Fazit:



Gelungener Endzeit-Actioner mit einem gutaufgelegten 80er-Jahre Idol,
das heute vollkommen in der Versenkung verschwunden zu sein scheint
(lebt er noch?? ;). Wer auf Filme alá "Mad Max" steht, wird hier seine
helle Freude haben.  Empfehlenswert!



8,5/10

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