Ewige Messlatte
Dorothee und ihre Reise nach Oz,
wäre die Filmwelt eine Organisation, wäre dieses Abenteuer mehr als nur Boss.
"The Wizard of Oz" ist eine ganz, ganz, ganz große Nummer,
vertreibt er doch nun schon fast ein Jahrhundert lang Sorgen und Kummer.
Und auch die nächsten Jahrhunderte wird dieser Fantasiemeilenstein Menschen verzaubern,
Kinder werden der siebten Kunst verfallen, gleichzeitig strahlen und schaudern.
Eine ikonische Geschichte, aus Hollywoods goldener Zeit,
dafür war damals keiner gewappnet oder bereit.
Die Farben, die Formen, die Schuhe, die ungewöhnlichen Helden,
gegen solch ein zeitloses Epos hat kein anderer Film etwas zu melden.
Grundstein, Basis, Wegweiser und völlig visionär,
und obendrauf emotional alles andere als leer.
Mehr Klassiker geht nicht, das hier ist die Spitze,
quillt Oz doch über vor lauter Kreativität in jeder Ritze.
Das ist ganz sicher nicht mehr Kansas, liebe Judy,
und auch du bist ein Grund, warum man diese 100 Minuten nicht vergisst, ein echter Cutie.
Von den fliegenden Affen bis zur gruseligen Hexe,
diese Reise ins Ungewisse folgte keinem bekannten Gesetze.
Wenn man als Kind zum ersten Mal Oz betritt ist das eine Grenzerfahrung,
danach könnte es sein, dass Kino wird zu einer Art neuen Hauptnahrung.
Es geht schlicht nicht grenzenloser und barrierefreier,
selbst heute gehört das noch lange nicht zur alten Leier.
Egal ob mutig oder ängstlich, rostig oder schnell Feuer fangend,
ich saß niemals gespannter im Kino, hoffend und bangend.
Nie würde ich wollen auf dieses Erlebnis verzichten,
über Oz und seine Landschaften könnte ich noch stundenlang dichten.
Jede Kritik wäre aus den Fingern gesaugt und leicht zu widerlegen,
jeder Film wollte nach 1939 wollte zu dieser Größe streben.
Vielleicht der populärste Film aller Zeiten,
er wird die Menschheit bis zu unserem Ende begleiten.
Ein unsterbliches Märchen für Jung und Alt,
jeder Teenager hat sich wohl schonmal in Dorothee verknallt.
Heimelnd, menschelnd, fortschrittlich und gleichzeitig neben der Spur,
für jede Sinn- und Schaffenskrise ist dieses Schwergewicht die erlösende Kur.
Lockerleicht und bunt, aber auch düster und erwachsen,
gehört the one and only zur popkulturellen Grundausstattung, von Hawaii bis Sachsen.
Selbst die Regie mussten sich etliche Hollywoodgrößen teilen,
an solch einem Unterfangen konnte wohl nicht nur ein Genie pfeilen.
Die Musik, die Atmosphäre, die Sets und Ideen,
danach kann man nicht anders als zu applaudieren - und zwar am besten im Steh'n.
Ihn einmal im Kino zu sehen sollte auf der Bucketliste eines jeden Menschen stehen,
ansonsten kann man von unserer Welt nicht ganz zufrieden gehen.
Fazit: "The Wizard of Oz" ist eine der ganz großen filmischen Errungenschaften. Fantasieanregend, Massstäbe setzend, Grenzen durchbrechend. Jeder, der mit dem Hobby "Film" startet, sollte hier beginnen... Familienunterhaltung ohne Makel. Bahnbrechend, bunt, legendär. Ohne ihn, wäre das Kino nicht das, was es heute ist. Alle Lorbeerkränze verdient. Bravo!