Ein paar H&M-Models erzählen uns eine Gruselgeschichte – sowas kennen wir mittlerweile ja zu genüge, siehe „House of Wax“, „Emily Rose“ und das hübsch geschminkte „TCM“-Remake.
Auch dieser Mainstream-Grusler geht wieder die Liste mit den handelsüblichen Nervenkitzlern rauf und runter: Visionen im Spiegel, flüsternde Stimmen, flackerndes Licht, Blitz und Donner, Gesichter, die sich zu Fratzen verziehen, Geisterkinder…
Optisch freilich sehr gekonnt, hakt der Streifen fast schon routiniert alle erdenklichen Klischees ab. Die Schocks zünden zwar nicht und wirklich fesseln tut einen hier auch nix, doch für ca. 80 Minuten bekommt man ganz angemessen die Langeweile vom Hof gekehrt.
Cineasten, die nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Hirn zukucken, dürfte zwar nicht entgehen, dass es hier vor Mängeln nur so hagelt - die Charakter werden völlig ungenügend eingeführt, Story löchrig und der Showdown, der im Zeitraffer abgetan wird, kommt fast schon einem schlechten Witz gleich… - und mir schwant auch, dass ich, würde ich das Original nicht kennen, hier nicht wirklich dahinter gekommen wäre, was mir der Film eigentlich zu vermitteln versucht, ...aber scheiß doch drauf solange man optisch gut bedient wird.
Fazit:
Popcorn-Horror für kleine Mädchen. Zwar erträglich, aber wirklich extrem kurzweilig und unbeständig. Das Original hatte wenigstens so etwas wie Charakter, daher lieber mal in das rein kucken oder gleich zu "Shining" greifen...