Wieder mal ein Amityville-Film?
Hat sich die Serie nicht schon vor Jahren tot geritten?
Nach endlosen Sequels hatte ich eigentlich die Nase voll von der ollen Spukhaus-Story!
Doch dann kam dieses Remake - und die Sonne ging auf im Horrorgenre!
Nach einer brutalen und adrenalinfördernden Einleitung (das Massaker an der Familie) geht es weiter mit optisch einwandfreien Bildern und vielen Überraschungen.
Hin und wieder wird eine so entsetzliche Amtmosphäre erzeugt, dass die sehr gut platzierten Schocks gnadenlos sitzen und einen aus dem Sessel reißen.
Die Geschichte um das böse Haus wurde ein wenig aufgepeppt (statt Tor zur Hölle gibt's nun eine bessere Erklärung, die ich hier nicht verrate; Stichwort: Catch'em) und das dient der straffen Storyline sehr gut.
Langeweile kommt hier erst gar nicht auf.
Ständig passiert etwas Furchterregendes oder Mysteriöses und lasst einen richtig erschaudern.
Sogar Actionsequenzen (die Einlage auf die Hausdach) gibt es, und die sind auch noch handwerklich überzeugend in Szene gesetzt worden.
Selbst Anlehnungen an das Original (Stichworte: Pater und die Fliegen) gibt es.
Nur der Hund stirbt diesmal richtig fies ...
Fazit:
Remakes sind immer so 'ne Sache, aber diesesmal hat's wirklich hervorragend geklappt - Hut ab!
Und das kleine Geistermädchen macht mir (gedanklich) heute noch Probleme beim Einschlafen.
Fröstel ...