5
Wieder so eine typisch oberflächliche Remake-Kopie von Platinum Dunes, die sich auf so etwas spezialisiert zu haben scheinen. Der Look ist halt moderner und polierter, auch wenn die Story immer noch in den späten 70s spielt. Und der Cast wurde, wie bei Produzent Michael Bay nicht anders zu erwarten, gnadenlos verjüngt und ist auf Attraktiv gebürstet, weshalb Ryan Reynolds als Familienvater uns nun ständig seinen Sixpack präsentiert und die Babysitterin total versext ist. Die imaginäre Freundin der kleinen Tochter ist nun sichtbar, es fließt etwas mehr Blut und das Pacing ist besser, doch ansonsten bleibt alles beim Alten wie anno 1979. Ich kann nicht sagen, dass ich schlecht unterhalten wurde. Umgehauen hat's mich aber auch nicht. Ein weiteres bestenfalls mittelmäßiges Machwerk, in dem die süße und ach so hochgelobte Chloe Grace Moretz mitwirkt.
7
Und wieder ein Remake, von dem ich das Original noch nicht gesehen habe, trotzdem ist es problemlos bewertbar. Eine passble Mischung aus Poltergeist, Exorzist, Shining. Da er ohne Abspann nicht mal 80 min dauert, ist er sehr kurzweilig und es kommt so gut wie keine Länge auf. Gruselige Spannung ist vorhanden, wenn auch das Türenklappern und das Selbsteindrehen der Schrauben ein bisschen zuviel des Guten ist. Schauspielerisch alle soweit ok, keine herausragende Leistung. Teilweise ziemlich blutrünstige Einblendungen, aber FSK 16 noch in Ordnung. Gegen Ende wird der Großteil der Spukerei erklärt, nur nicht gelöst, also alles bereit für ein oder mehrere Sequels. Kein Meilenstein im Horrorkino, aber er ist mir passable 7 Punkte wert, da er kurz und schmerzlos rüberkommt..
0
Hat mir noch recht gut gefallen. War zwar kein knüller aber dennoch recht gut. Die Schauspieler sind okay. Zwar hat der Film keine richtige brutalität aber das Original hatte dies auch nicht, dafür ist der neue für mich um eine Spur spannender. Nicht wirklich gruselig aber spannend. Ich gebe hier mal 7/10
5
Da mir das Original schon nicht als besonders guter Grusler in Erinnerung war, waren meine Erwartungen an das Remake schon äußerst zwiespältig. Was ist also rausgekommen bei dem Recyclen des meiner Meinung nach durchschnittlichen Originals: Ein 08/15 Streifen, der alle derzeitig geläufigen Horrormotive aufgreift. Zu keiner Zeit kommt richtig Spannung auf, stattdessen hat man das Gefühl ein Best-of Remakes zu sehen: Ein wenig Ring und Grudge hier, ein bißchen Exorzist und Boogyman dort. Optisch schön anzusehen, doch insgesamt viel zu wenig. Dazu kommen relativ blasse Schauspielerleistungen und ein mehr als unbefriedigender Schluss. Alles in allem: Durchschnittsware 5/10 Punkten
1
Der Film ist ein Schlaftablette. Die relativ guten Bewertungen sind mir ein Rätsel. Der Streifen enthält nicht eine einzige innovative Idee. Alles sah man bereits woanders und besser. Das Spukhaus, das den Familienvater zum Mörder mutieren läßt - das gab's am gelungensten in "Shining", alles Spätere muß sich daran messen. Amityville Horror ist nicht gruselig, nicht sonderlich brutal, nicht widerlich, nicht erotisch, nicht philosophisch, der Streifen hat einfach *nichts*. Dazu muß man noch dümmliche Ami-Sprüche aushalten wie "Schatz, das ist der amerikanische Traum, den laß ich mir von niemandem nehmen." Der gute Mann meint Haus, Weib und Kinder. Naja, wer's braucht...
5
Ich gebe zu das ich das Original nicht kenne. Aber da Michael Bay mit Texas Chainsaw Massacre schon ein genial produziertes Remake hingelegt hatte, war ich gespannt was er mit Amityville Horror hingelegt hat. Die Schockeffekte sind gut plaziert aber eindeutig überladen. Es folgt ein Schock nach dem nächsten, aber nach 20 Minuten pures Geschocke (obwohl man sich nach 5 Minuten nicht mehr schockt) stagniert der Film. Er dreht langsam aber sicher durch. Bis es halt zum Showdown kommt. Aber dieser Showdown besteht aus, durch das Haus und in Richtung Bootshaus zu rennen. Die Kameraführung ist gut. Satte Bilder, wechseln sich mit Bilder in Braun-optik und gelegentliche Zeitungsannoncen. Die Musik ist gewohnte Schockmusik aber realtiv unauffällig. Fazit des ganzen. Nichts halbes und nichts ganzes. Man hätte eindeutig mehr draus machen können. P.S.: Es kommen auch ein paar kleine Anleihen des Exorzisten durch.