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Die Handlung von TDR setzt unmittelbar nach den Ereignissen des Film "Haus der 1000 Leichen" ein.
Die Polizei kommt den Machenschaften der Familie Firefly auf die Spur und umstellt ihre Farm und fordert sie auf, sich zu stellen. Das diese sich nicht einfach ergeben liegt auf der Hand, so gelingt Otis und seiner Schwester Baby Firefly die Flucht im Kugelhagel der Polizei... Zusammen mit Captain Spaulding, ihrem Vater, im Gepäck machen sich die drei auf den Weg, der Polizei zu entkommen. Die Flucht geht gewohnt sadistisch und blutig von statten, der unter anderem eine komplette Country-Band zum Opfer fällt.
Verbrecher-Jäger Nummer 1 ist Sherrif Wydell, dem es eine persönliche Angelegenheit ist, der Familie das Handwerk zu legen, da diese in "Haus der 1000 Leichen" seinen Bruder kaltblütig erschossen. Nicht minder sadistisch veranlagt nimmt der Sheriff die Verfolgung auf und er hat noch einen "Trumpf" im Ärmel und zwar gelang es ihm nach der Schießerei Mutter Firefly gefangen zu nehmen...

Wer hier einen stilistischen Abklatsch von Haus der 1000 Leichen erwartet, wird enttäuscht werden, denn in seinem zweiten Film verpackt Rob Zombie seine Geschicht in das Flair eines 70er Jahre Roadmovie, gespickt mit bizarren Charakteren und den gewohnt harten Splatterszenen.
Zombie verzichtet zudem noch bei TDR auf kurze Zwischensequenzen, wie es noch bei seinem Vorgänger der Fall war. Er gestaltet seinen Film immer wieder auf technisch interessante Weise, so verwendet er immer wieder künstliche Blenden zwischen den Sequenzen, indem der das Filmbild einfriert und die Location wechselt. Desweiteren auffällig ist der kontrastierende Montage von Musik und Bildern. So wird in hektischen Action-Sequenzen langsame Country-Musik eingesetzt und die Filmbilder mit Slow-Motion verlangsamt.
Dem Zuschauer wird in diesem Film jegliche Möglichkeit einer Idendifikationsfigur genommen, denn sowohl der angeblich für das Gute einstehende Sheriff Wydell, als auch die Sadisten-Familie Firefly bieten dafür keine geeignete Grundlage, was ein weiteres interessantes Charakteristika dieses Films ausmacht.

Den Genre-Fans und wer "Haus der 1000 Leichen" mochte, kann/muss dieser Film unbedingt empfohlen werden!

Unterm Strich kann man TDR als sehr unterhaltsamen und skurilen Splatter-Roadmovie bezeichnen, bei dem der Verdacht der Eigenkopie ausbleibt und damit zeigt Rob Zombie das er weiter dazu gelernt hat!
Von mir gute 8 von 10 P.!

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