The Unborn ist ein weniger gelungenes Werk von Killerhand - Regisseur Rodman Flender.
Die Story um ein unfruchtbares Ehepaar, dass sich (ohne es zu ahnen) in Behandlung eines skrupellosen (Gen-)Wissenschaftlers begibt und die Frauen mithilfe von DNA-Experimenten mit frühreifen, hochintelligenten und mörderischen Kindern schwanger werden ist zumindest im Ansatz nicht sehr originell. Allerdings kann man dem Film zumindest eine halbwegs gelungene Spannungskurve attestieren, auch wenn diese durch die Handlungsarmut des Films eher zum langweilen als zum Mitfiebern anregt.
Splatterfans werden etwas enttäuscht sein, gibt es doch nur einige Ekel- (bei den Schwangerschaften) und kaum Goreszenen (ausgenommen der Tötung des Ehemanns). Flenders Stil ist schon in Ansätzen zu erkennen, es fehlt allerdings noch die Hysterie und Komik, welche Die Killerhand als gelungenes Splatstick-Filmchen ausmachte. So wird die Story hier nahezu ohne grelle Effekte konventionell und überraschungsarm inszeniert und erreicht nie echte Klasse. In der Besetzung stechen nur die Namen Brooke Adams ("In der Glut des Südens", 1978) und "Friends"-Star Lisa Kudrow (in einer Nebenrolle) heraus.
Alles in allem zu dialoglastig für einen Horrorfilm, zu langweilig für einen Thriller und zu wenig Effekte für einen Splatterfilm überzeugt The Unborn allenfalls als Psychodrama um eine verängstigte schwangere Frau.
Deshalb: 4 von 10 Punkten.