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5

Das hat was vom Körperhorror eines David Cronenberg, weil auch hier im weitesten Sinne eine Transformation stattfindet, mit der ein seelischer Verfall einhergeht, und in den letzten Minuten alles in einem blutigen Drama endet. Kritik am heutigen Schönheitswahn und Perfektionismus ist ohne Zweifel reichlich vorhanden. Leider ist der Film aber insgesamt eine ziemlich verschlafene Angelegenheit. Massiver Einsatz von Weichzeichner, der billige Direct to Video Look und die oft merkwürdige Beleuchtung (mal viel zu dunkel, dann wieder zu hell) machen es nicht gerade einfach, ihn sich an einem Stück anzusehen - da kann er noch so viel Kunst und Symbolik einbauen wie er will. Er ist außerdem extrem einseitig, weil es fast keine Nebenhandlungen gibt und sich wirklich alles nur um die Ärztin und ihre Patientin dreht. Letztere bleibt auch viel zu rätselhaft. Amüsant fand ich die Dirty Talk Versuche mit deutschen (!) Wörtern.

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