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Ist das, was Filmstudent Jamaa Fanaka da fabriziert hat, wirklich ein ernst gemeinter Beitrag zur Blaxploitationwelle oder etwa eine missglückte Parodie auf diese? In jedem Fall gibt es Afrofrisuren soweit das Auge reicht und die bösen Weißen haben nichts Besseres zu tun, als die Schwarzen grausam zu unterdrücken. Und während der weiße Mann seine weiße Frau höchstens misshandeln kann, ist nur der schwarze Mann dazu in der Lage, diese sexuell zu befriedigen. Das neue Selbstbewusstsein der Afroamerikaner und und das Wissen um die eigene Potenz kulminieren hier in einer legendären Szene, in der der Held mit seinem Anakonda-artigen Riesenlümmel einen hellhäutigen Feind erdrosselt. Klingt besser als es ist: Die eine Szene macht den sterbenslangweiligen C-Film nicht sehenswert. Es hätte die ultimative 70er Sleazebombe werden können, doch es wurde Underground-Mitternachtskino zum Abgewöhnen.