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EIN SPRUNG IN DER SCHÜSSEL und FREITAG DER 713. finde ich als frühe Beispiele von Slasherparodien wesentlich witziger und gelungener. Hier hingegen geht gefühlt jeder 2. Gag aufgrund seiner Banalität in die Hose und die Mischung aus Horror und Komödie ist phasenweise auch alles andere als gut abgeschmeckt. Oft fehlt die letzte zündende Pointe. Ich muss den Machern immerhin hoch anrechnen, dass sie die Vorbilder, die sie zu veräppeln versuchen, genau studiert haben und bereits anno 1981 sämtliche Klischees des Subgenres haargenau auf den Punkt bringen. Dass aber all diese altbekannten Motive nun auch hier zu finden sind, wird dieser Spoof Comedy ironischerweise irgendwie wiederum ein bisschen zum Verhängnis. Wenigstens wird nicht andauernd nur gekifft und sich gegenseitig beleidigt wie in späteren selbsternannten Filmverulkungen. Eine obskure kleine Entdeckung, aber leider keine Perle.